Frankfurt am Main – Heddernheim

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ARCHÄOLOGISCHES FORUM NIDA – e.V.
Heddernheims römische Vergangenheit

 

Rettung vor Bagger und Beton

Hobby-Archäologen und Interessierte an römischer Geschichte und Lebensweise trafen sich erstmals im April 2004 in Heddernheim. Daraus entstand der gemeinnützige Verein

Archäologisches Forum NIDA e.V.

Während der sechziger und siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde die Nordweststadt gebaut. In der Baufläche für die Nordweststadt stand der Teil der ehemaligen römischen Stadt NIDA, der noch nicht überbaut worden war. Bereits 1928 waren Reste der Stadt NIDA beim Bau der Römerstadt zerstört worden.

Wegen des Mangels an Wohnraum in den Sechziger Jahren ließen die Planungen keinen nennenswerten Zeitraum für Ausgrabungen. Die Archäologische Denkmalpflege führte auf dem Gelände der ehemaligen Stadt NIDA zwar einige Ausgrabungen durch, doch die zuständige Behörde stand unter Zeitdruck und war bei der großen Stadtfläche dazu personell weit überfordert.

Hobby-Archäologen aus Frankfurt und Umgebung konnten noch wertvolle Funde bergen und zahlreiche römische Reste in letzter Minute vor der Zerstörung durch die Bagger retten. Der verbliebene Rest des “Teutschen Pompeji”, dem Mittelpunkt des Verwaltungsbezirkes CIVITAS TAUNENSIUM, wurde bedauerlicherweise unter dem Beton der Nordweststadt begraben.

Das Archäologische Forum NIDA trat dafür ein, im Heddernheimer Heimatmuseum im Schloß des Freiherrn v. Riedt Fundstücke aus NIDA auszustellen und war bereit dafür eigene Fundstücke zur Verfügung zu stellen. Nach einiger Zeit erklärte sich das Archäologische Museum Frankfurt bereit selbst Fundstücke dort auszustellen. Zur Zeit stehen in einem Raum des Heddernheimer Heimatmuseums Fundstücke aus NIDA, die der Hobby-Archäologe Heinz Janse ausgegraben und die er zum Teil selbst und ein  weiterer Teil seine Erben an das Archäologische Museum Frankfurt verkauft haben.

In einem Raum des Heddernheimer Heimatmuseums hat das Archäologische Forum NIDA zudem Modelle und Bilder ausgestellt, die auf die Lebensweise und die technischen Fähigkeiten der Römer hinweisen.

Das Archäologische Forum NIDA wünscht, dass auf den noch ungestörten Restflächen der ehemaligen römischen Stadt NIDA möglichst viel antike Bausubstanz weiterhin erhalten bleibt und tritt dafür ein, dass diese erhaltenswerte Reste später als archäologischer Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht  werden.

Aktivitäten

Um das Engagement der Bürger für die römische Geschichte der hiesigen Region zu wecken,
organisieren wir u.a. Vorträge, Besichtigungen, Ein- und Mehrtagesfahrten zu bedeutenden Zeugnissen der Geschichte.

Neue Vereinsmitglieder, Spender und Förderer sind jederzeit herzlich willkommen.

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 20 Euro, für Familien und Partner/in 25 Euro.

Letzte Aktualisierung: Mai 2015

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