Frankfurt am Main – Heddernheim

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Zur Technik römischer Schlösser

Hebe-Schiebe-Schlösser

Es gibt Schlösser, die ganz aus Eisen bestehen, aber meistens sind die                                                   sichtbaren Außenbleche, Klappriegel (Schlempe), Ziernägel und die
gegossenen Schubriegel aus Bronze. Die Schlosstechnik (Eingericht) ist aus
Eisen.
Da Eisen leicht korrodiert, ist nur in seltenen Fällen noch etwas von der
Schlosstechnik vorhanden. Trotz den zur gleichen Zeit existierenden Schlössern
mit Drehschlüsseln, haben sich diese Hebe-Schiebe-Schlösser bis ans Ende der
römischen Zeit, und in Einzelfällen bis in die Neuzeit gehalten.
Wenn man sich die Publikationen über diese Schlösser anschaut, so findet man
immer wieder gleiche oder etwas abgewandelte Darstellungen. Auch die
Schlosskopien in den Museen sind ähnlich. Ob die Darstellungen und Kopien
auf Ausgrabungsbefunden beruhen, oder vorhandene Originale dargestellt sind,
oder ob man sich an frühere Publikationen hält, wird nicht angegeben. Wenn
man sich die doch recht komplizierten Darstellungen und die Schlosskopien,
anschaut, fragt man sich, ob die Herstellung für den damaligen Schmied
überhaupt möglich war. Mir sind auch keine Fundstücke von den dargestellten
Kästen für die Fallstifte oder Pusuli, oder Fallstifte und Halterungen, aus
Ausgrabungen bekannt.
Die heutigen Kopien sind auch meistens aus Messing gefertigt, da es
wohl auch heute schwierig und langwierig wäre, die Fallstifte und die
Halterungen des Eingerichts zu schmieden..

Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Römische-Schlösser.pdf

nbei ein Artikel, der am 12. August 2022 in der Frankfurter Rundschau erschienen ist.

Einmal im Monat wird im Archäologischen Museum Frankfurt (AMF), Karmelitergasse 1, Geschichte auf humorvolle Art präsentiert. Thomas Bäppler-Wolf, alias Bäppi, führt als Kaiser Vespasian (7-79 n. Chr.) durch die Ausstellung zur Römerzeit.

Artikel in der FR vom 12. August 2022

nbei ein Artikel, der am 20. Juli 2022 in der Frankfurter Rundschau erschienen ist, über die Grabungsarbeiten In der Römerstadt 124-134 und das Drängen des Denkmalamts auf eine Entscheidung  über den Erhalt der Reste der früheren römischen Stadt. 

Artikel von PIA HENDERKES-LOECKLE in der FR vom 20. Juli 2022

Die Römerstadt NIDA war vor rund 2.000 Jahren der Zentralort der Civitas

Taunensium, die dem heutigen Gebiet zwischen Hofheim und Hanau (West- Ost)
und von Butzbach im Norden bis an den Main entspricht – also das heutige Rhein-
Main-Gebiet, dem Taunus und der Wetterau.
Von dieser Römerstadt ist heute nicht viel mehr als der Name und ein paar Straßen-
Benennungen erhalten
– der mittelalterliche Steinraub, aber auch Antikensammler
und Raubgräber haben bis in die Neuzeit hinein nicht viel übrig qelassen – es fällt
Vielen schwer, sich diese mächtige Stadt als die antike Keimzelle der Metropole
Frankfurt vorzustellen.
Die Stadtmauer mit mächtigen Toren, ein Tempelbezirk, zwei Thermen und nun
auf dem Areal „in der Römerstadt 128 – 134″ – wurden die Überreste von weiteren
bedeutenden römischen Bauwerken entdeckt.
Wie soll eine Großstadt wie Frankfurt am Main mit ihrer Vergangenheit umgehen?
Beispiele aus anderen Städten und Gemeinden wollen wir in einer Fotoshow
präsentieren und Vor- und Nachteile einer Erinnerungsstätte diskutieren.
Seit Jahren setzt sich der Ortsbeirat 8 für einen Erhalt der römischen
Bodendenkmäler und eine öffentliche Präsentation der römischen Geschichte vor
Ort in Heddernheim ein.
Nun soll an einem runden Tisch als Planungswerkstatt die Zukunft der Römerstadt
besprochen und Vorschläge gesammelt werden.
Wie stellen uns vor: Wer in Zukunft in die Römerstadt kommt, sollte einen Ort
finden, an dem Nida wieder lebendig und anschaulich wird. Dieser Ort ist der
RÖMER PARK.
Die Geschichte wird lebendig. Die Römerstadt Nida wird greifbar.

 

nbei ein Artikel, der am 21. April 2022 in der Frankfurter Rundschau erschienen ist, über die Grabungsarbeiten In der Römerstadt 124-134 und die Vorstellung der Funde nach Ausgrabungen des Denkmalamts.

Artikel von SANDRA BUSCH in der FR vom 21. April 2022

Liebe Freunde und Interessierte des Forums NIDA,

Leider konnten in den letzten beiden Jahren keine Aktivitäten von uns durchgeführt werden. Nichtsdestotrotz haben die Mitglieder des Vorstands in dieser Zeit den Kontakt zum Archäologischen Museum sowie zum Ortsbeirat betreffs des Römerparks aufrechterhalten. So wurde z.B. online der erste „Runde Tisch“ durchgeführt. Das Ergebnis des Runden Tisches ergab, dass zunächst das Ende der derzeit laufenden, vom Denkmalamt durchgeführten Ausgrabungen abgewartet werden soll.

Nachdem jetzt die meisten Einschränkungen zurückgenommen worden sind, wollen wir auch wieder aktiv werden. Ein Programm ist derzeit in Bearbeitung.

Der Vereinsring wird am 1. Mai wieder sein Flohmarktfest mit Musik, Essen und Getränken auf dem Karl-Perott- Platz, Heddernheimer Landstrasse, ab 11 Uhr durchführen. Dabei sind auch Flohmarktstände vorgesehen. Wir vom Verein werden auch mit einem Stand vertreten sein. Und natürlich hoffen wir auf einen regen Besuch am Stand!

Wir möchten Sie auch schon auf das am 25. Juni wieder stattfindende Straßenfest in der Straße „Alt Heddernheim“ hinweisen. Wir wollen uns auch diesmal daran beteiligen, eventuell auch in größerer Form.

Viele Grüße + bleiben Sie gesund!

Manfred Piehl
im Auftrag des Vorstandes

nbei ein Artikel, der am 23. März 2022 in der Frankfurter Rundschau erschienen ist, über die Forderung der CDU im Ortsbeirat 8 von der Stadt finanzielle Mittel und falls nötig, zusätzliche temporäre Stellen für das Archäologische Museum im Haushalt 2023 bereitzustellen.

Artikel in der FR vom 23. März 2022

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