Frankfurt am Main – Heddernheim

Forum-NIDA

Liebe Mitglieder und Interessierte,

das vorläufige Jahresprogramm 2023 steht zum Abruf bereit.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und freuen uns sehr, Sie an den Veranstaltungstagen begrüßen zu dürfen.

Das Grab eines römischen Malers aus Nida-Heddernheim

Von Hans-Gert Bachmann, Hanau, und Wolfgang Czysz, Wiesbaden

Das Bestattungsbrauchtum der römischen Kaiserzeit schloß im allgemeinen die Beisetzung eines Toten mit Gegenständen seines häuslichen Lebens aus und beschränkte sich auf Beigaben, die für ihn auf dem Weg in die Unterwelt notwendig waren. Ein mehr oder wenigerumfangreicher Geschirr- satz barg die Wegzehrung, der Obolus sollte für die Überfahrt über den Styx entrichtet werden. Schmuck und Bestandteile der Tracht gehören bereits zu den Objekten, die selten das Feuer des Scheiterhaufens unbeschadet überstanden, bei der Auslese des Verbrennungsrückstandes übersehen wurden und wohl schon deshalb oft nicht ins Grab gelangt sind. Die Beigabe von berufs- spezifischem Gerät, Handwerkszeug oder sozial differenzierenden Besitztümern war unüblich und zählt zu den Ausnahmen. Eine Sonderstellung nehmen Gräber römischer Ärzte ein, die mit ihrem medizinischen Instrumentarium beigesetzt werden konnten. Hier soll ein Grabfund vorgestellt werden, der mit einer ebenso singulären wie aufschlußreichen Ausstattung versehen wurde, nämlich der eines Malers.

Heddernheim_Malergrab_Germania_1977-1

nbei ein Artikel, der am November 2022 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen ist.

Um den im römischen Reich verehrten Gott Mithras ranken sich wilde Legenden. Eine Ausstellung in Frankfurt räumt mit ihnen auf.

Artikel in der FAZ vom 25. November 2022 von TILMAN SPRECKELSEN

Mithras-Ausstellung-in-Frankfurt-Was-kein-Stieropfer

Zur Technik römischer Schlösser

Hebe-Schiebe-Schlösser

Es gibt Schlösser, die ganz aus Eisen bestehen, aber meistens sind die
sichtbaren Außenbleche, Klappriegel (Schlempe), Ziernägel und die
gegossenen Schubriegel aus Bronze. Die Schlosstechnik (Eingericht) ist aus
Eisen.
Da Eisen leicht korrodiert, ist nur in seltenen Fällen noch etwas von der
Schlosstechnik vorhanden. Trotz den zur gleichen Zeit existierenden Schlössern
mit Drehschlüsseln, haben sich diese Hebe-Schiebe-Schlösser bis ans Ende der
römischen Zeit, und in Einzelfällen bis in die Neuzeit gehalten.
Wenn man sich die Publikationen über diese Schlösser anschaut, so findet man
immer wieder gleiche oder etwas abgewandelte Darstellungen. Auch die
Schlosskopien in den Museen sind ähnlich. Ob die Darstellungen und Kopien
auf Ausgrabungsbefunden beruhen, oder vorhandene Originale dargestellt sind,
oder ob man sich an frühere Publikationen hält, wird nicht angegeben. Wenn
man sich die doch recht komplizierten Darstellungen und die Schlosskopien,
anschaut, fragt man sich, ob die Herstellung für den damaligen Schmied
überhaupt möglich war. Mir sind auch keine Fundstücke von den dargestellten
Kästen für die Fallstifte oder Pusuli, oder Fallstifte und Halterungen, aus
Ausgrabungen bekannt.
Die heutigen Kopien sind auch meistens aus Messing gefertigt, da es
wohl auch heute schwierig und langwierig wäre, die Fallstifte und die
Halterungen des Eingerichts zu schmieden..

Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Römische-Schlösser.pdf

nbei ein Artikel, der am 12. August 2022 in der Frankfurter Rundschau erschienen ist.

Einmal im Monat wird im Archäologischen Museum Frankfurt (AMF), Karmelitergasse 1, Geschichte auf humorvolle Art präsentiert. Thomas Bäppler-Wolf, alias Bäppi, führt als Kaiser Vespasian (7-79 n. Chr.) durch die Ausstellung zur Römerzeit.

Artikel in der FR vom 12. August 2022

nbei ein Artikel, der am 20. Juli 2022 in der Frankfurter Rundschau erschienen ist, über die Grabungsarbeiten In der Römerstadt 124-134 und das Drängen des Denkmalamts auf eine Entscheidung  über den Erhalt der Reste der früheren römischen Stadt. 

Artikel von PIA HENDERKES-LOECKLE in der FR vom 20. Juli 2022

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